Der öffentliche Möbelnahverkehr

Wie ziehst du so um? Mit einem Möbeltransporter? Oder gar einem Lkw? Davon bin ich schon seit einiger Zeit abgekommen. Stattdessen nehme ich einfach, was schon vor Ort vorhanden ist.

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Handverlesen im Juni 2015

Ich sage Tschüss. Gefühlte Tausend Mal diese Woche. Obwohl ich gar nicht gut darin bin. Zumindest behaupte ich das. Dabei sollte ich es doch mittlerweile gewöhnt sein.

Ein letztes Mal gebe ich mich dem Trubel des Shuks hin, sauge seine Atmosphäre in mir auf und decke mich mit Nüssen und Datteln ein. Ich genieße die Aussicht, während die mit winzigen Lichtern geschmückten Hügel Jerusalems an mir vorbeiziehen.

‘Lehitraot.’, denke ich mir, denn mein Zeit in Jerusalem ist vorbei. Vorerst.

Was sich hier ruhig und entspannt liest, war das komplette Gegenteil. In meinen letzten Wochen ging es ziemlich rund. Und wie so oft, war meine Abreise alles andere als entspannt.

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Was ist Heimat?

Vor meiner Abreise nach Israel hatte ich noch einmal viele Freunde und meine Familie getroffen.  Auf dieser Abschiedstour habe ich noch einmal meine bisherigen Wohnorte und auch solche, die es (hätten) werden können, bereist.

Da ich häufig meinen Aufenthaltsort wechsle, wie zuletzt nach Jerusalem, setze ich mich zwangsläufig auch mit dem Begriff der Heimat auseinander. Denn ich fühle mich ziemlich schnell heimisch. Wie kommt das?

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Meine Lehr- und Wanderjahre

Oder: Wie ich zum Nomaden wurde


Ursprünglich aufgewachsen bin ich ja im wunderschönen Vogtland – und hatte diese Gegend bis ich 18 wurde auch nie auf Dauer verlassen. Entsprechend dem Dreiländereck (Thüringen – Sachsen – Bayern) ist auch mein Mutterregiolekt geprägt. Meine Eltern nahmen mich Zeit meiner Kindheit viele Jahre mit nach Osttirol – stets die gleiche Region, die gleichen Leute und die gleichen Einflüsse. Das hat Spuren hinterlassen, über die ich heute sehr glücklich bin. weiterlesen →