Als Europäer bin ich es gewohnt, dass wirklich überall in urbanem Gebiet Uhren einsehbar sind. Kirchtürme, Rathäuser, Banken, Bushaltestellen und jedes Restaurant haben welche. Ach ja, und natürlich auch Uhrengeschäfte. Deshalb hatte ich mir lange Zeit abgewöhnt, überhaupt eine Uhr bei mir zu haben, denn man hat für gewöhnlich ja eh auch noch sein Handy dabei. Aus ebendiesem Grund habe ich auch meine Taschenuhr in Deutschland gelassen. Ein Fehler, wie ich bald merken sollte. Weiterlesen
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Egal, wo ich wohne, werde ich zumeist nach meinen täglichen Aufenthaltsorten gefragt: Als ich in Dresden wohnte, fragte man mich öfters, ob ich häufig in der Altstadt unterwegs sei oder jedes Wochenende in die Sächsische Schweiz fuhr. Als ich in München wohnte, ob ich regelmäßig Museen und den Zoo besuchte und in Darmstadt, ob ich an den Wochenenden meist nach Frankfurt fuhr.
Klar, passiert das alles ab und zu, aber eben nicht ständig. Denn was man häufig vergisst, wenn man an einem Ort zu Besuch ist, ist der Alltag der dort wohnenden Menschen.
Der ein oder andere mag mitbekommen haben, dass ich seit einiger Zeit versuche, meinen Besitz zu reduzieren. Da so mancher keine Vorstellung davon haben mag, was mich dazu bewegt hat (der Titel des Artikels kommt nicht von ungefähr), halte ich meinen Blog dafür geeignet, es genauer zu erklären: Was macht Minimalismus für mich aus?
Neulich fuhr ich mal wieder Zug. Wie so oft war ich damit beschäftigt Leute zu beobachten. Dieses Mal waren es die Füße eines Fahrgastes, die meine Aufmerksamkeit auf sich zogen.
Als meine Pläne über Israel bekannt wurden, war die erste Reaktion häufig Besorgnis zwecks Sicherheit. Nun habe ich ja schon etwas Zeit hier verbracht und angesichts der Geschehnisse letzter Woche erscheint es mir die richtige Zeit, zu fragen: Zu Recht? Weiterlesen
Vor meiner Abreise nach Israel hatte ich noch einmal viele Freunde und meine Familie getroffen. Auf dieser Abschiedstour habe ich noch einmal meine bisherigen Wohnorte und auch solche, die es (hätten) werden können, bereist.
Da ich häufig meinen Aufenthaltsort wechsle, wie zuletzt nach Jerusalem, setze ich mich zwangsläufig auch mit dem Begriff der Heimat auseinander. Denn ich fühle mich ziemlich schnell heimisch. Wie kommt das?
Berlin