Seit einiger Zeit gibt es im Internet einen neuen Trend: Analogue Bags – zu Deutsch: analoge Taschen. Weil mir die Idee auf Anhieb gefiel, probierte ich es kurzerhand einfach selbst aus. Und ich bin begeistert!
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Dieser Tage werden sich gern wieder das eine oder andere Märchen erzählt: Auferstehung, Exodus und Osterhasen lassen grüßen. Ein paar Schauergeschichten sind auch dabei, man denke nur an die zehn Plagen oder an die blutige Kreuzigung. Ein sehr präsentes Narrativ fällt dabei jedoch häufig unter den Tisch: Die Mär von der künstlichen Intelligenz.
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Mit dem Ende des Winters wird es Zeit für einen ersten Blick auf mein heuriges Jahresmotto. Welche, teilweise winterlichen, analogen Freuden habe ich also in den ersten zwei Monaten dieses Jahres für mich entdeckt?
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Vergangenes Jahr wählte ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Jahresmotto. Da ich das in vielfältiger Hinsicht für gut befunden habe und mir schon Mitte des letzten Jahres ein neues Motto in den Sinn kam, liegt es nahe, dass ich es als leitendes Thema für 2026 auserkiese: Analoge Freuden.
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Diese Woche fanden zwei – für mich – stimmungsaufhellende Ereignisse statt: Einerseits war meteorologischer Frühlingsanfang am 01. März. Bis zum kalendarischen und zugleich astronomischen Frühlingsanfang am 20. März fließt zwar noch einiges Wasser die Isar runter, aber die länger (und heller) werdenden Tage merkt man schon recht deutlich und mit Mantel, Schal, Handschuhen und Wollmütze ist es schon das eine oder andere Mal deutlich zu warm, wenn die Sonne sich zeigt. Und auch die ersten grünen Blätter und Blüten vertreiben die graue Tristesse des Winters in der Großstadt. Außerdem fand vom 01. auf den 02. März der Global Day of Unplugging statt. Die Idee dahinter: Von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang einfach mal allem Digitalen den Stecker ziehen und sich auf menschliche Kontakte im echten Leben fokussieren, um die durch unseren Fokus auf digitale Unterhaltung entstandene Einsamkeit etwas entgegenzusetzen.
Tolle Idee! Allerdings befand ich mich am Freitag nach Sonnenuntergang gerade mit der Bahn auf dem Weg von Lüneburg nach Berlin und ärgerte mich kurz, dass ich das akut nicht umsetzen konnte.
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Corona wegen fallen heuer wohl sämtliche Großveranstaltungen aus – CSD inklusive. Stattdessen werden digitale Alternativen geschaffen. Im Vergleich zum sonst betriebenen Aufwand wirkt das regelrecht effizient: Weniger Organisation bei mehr Reichweite über die unendlichen Weiten des Internets. Ob es hingegen effektiv ist, wage ich zu bezweifeln.
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Alle paar Jahre ändere ich meine Handschrift ein wenig, denn auch wenn der Großteil dessen, was wir heutzutage schreiben, nur noch getippt wird, hat Handschriftliches einige Vorzüge, die ich nicht missen möchte. Da ich ja für mein Leben gern optimiere, hier also die fünf Gründe, weshalb ich nach wie vor viel mit der Hand schreibe.
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Jerusalem ist unbestritten eine der religiösesten Städte der Welt. Mich als Atheisten hat das lange Zeit nicht davon abgehalten, diese Perle trotzdem zu lieben. Doch dann lernte ich bei meiner jüngsten Exkursion dorthin, meine einst geliebte Stadt zu hassen, und wollte nur noch weg.
in der Sommerfrische