Darf’s ein My mehr Reibung sein?

Menschen sind von Natur aus faul. Ironischerweise treibt uns ausgerechnet diese Eigenschaft zu Höchstleistungen an, wenn es darum geht, unsere Zukunft einfacher zu gestalten. Doch womöglich sind wir damit etwas zu weit gegangen.

Blicken wir auf die Geschichte des Menschen zurück, findet sich neben Konflikten vor allem eine weitere Konstante: das Streben nach Vereinfachung. Immer wieder neu Feuer zu entfachen, ist nicht nur eine lästige Aufgabe, sondern auch eine schmutzige Angelegenheit. Also haben wir Mittel und Wege gefunden, Wärme und Energie in unsere Häuser zu bringen, ohne uns dabei die Hände schmutzig zu machen. Apropos Schmutz: Ständig Staub wedeln zu müssen, ist eine wahre Sisyphosaufgabe, die durch Staubsauger zwar sauberer, aber nicht weniger nervtötend wird. Wie gut, dass uns Saugroboter diese leidige Aufgabe abnehmen!

Das sind nur zwei Beispiele von vielen, wie wir uns den Alltag einfacher gestalten. Heute ist es kaum vorstellbar, wie lang Menschen zur Bank gegangen sind, um einen handschriftlich ausgefüllten Überweisungsschein am Schalter abzugeben, oder, dass Menschen einst für jede Nachricht zum Postamt gegangen sind, um einen Brief aufzugeben. Heute lässt sich all das und noch viel mehr mit wenigen Tipp- und Wischbewegungen auf dem Handybildschirm erledigen – ganz gleich wie spät es ist und wo wir uns gerade befinden.

Doch da haben wir noch nicht Halt gemacht; auch im digitalen Raum soll uns alles so einfach wie möglich gemacht werden. So wurde es uns an unserem digitalen Multitool beispielsweise lästig, immer wieder den Code zum Entsperren des Geräts einzugeben. Die Lösung: biometrische Sicherheitsmechanismen, die das Entsperren automatisieren. Einfach kurz das Gerät anschauen und schon entsperrt es sich von selbst, wenn nur die richtige Person davor sitzt. Praktisch, wie geschmeidig heutzutage alles ist, oder?

Nicht ganz so praktisch hingegen erscheint, wie viel Zeit es jeden von uns kostet, dass alles so reibungslos erreichbar ist. Klingt paradox, soll aber meinen: Tech-Konzerne investieren viel Geld dafür, dass ihre Produkte so gestaltet werden, dass sie ein Maximum unserer Aufmerksamkeit auf sich ziehen, damit wir mehr Zeit mit ihnen verbringen. Je leichter der Zugang zu solch einem Produkt ist, desto leichter manifestiert sich in unserem Hirn ein Automatismus, eben dieses oder jenes Produkt zu verwenden, wenn wir gerade Leerlauf haben.

Unser Gehirn ist süchtig nach Dopamin. Digitale Plattformen sind darauf ausgerichtet, in unseren Gehirnen wahre Dopamin-Feuerwerke zu zünden, damit wir auf ihnen gefesselt bleiben. Dafür sorgen bunte Farben, eingängige Jingles, Benachrichtigungen, trollige Animationen, Fortschrittsanzeigen und alles, was in uns Emotionen auslöst – egal, ob es sich dabei um ein Lachen oder ein “Awww, wie süß!” handelt. Wie unterbinden wir also, dass wir in die Dopamin-Falle tappen?

Gänzlich vermeiden lässt es sich wahrscheinlich nicht, denn dafür ist unser Gehirn nicht programmiert. Es kostet uns wesentlich mehr Willensstärke alias Energie, gegen den aufkommenden Impuls anzukämpfen, als ihm nachzugeben. Und den Dopamin-Designs sei dank wird es dann auch noch belohnt, statt bestraft. Ein Teufelskreis.

Besonders deutlich wird das, wenn man es mit lästigen Aufgaben, beispielsweise Amtsangelegenheiten, vergleicht. Funktioniert dabei auch nur eine Kleinigkeit nicht, weil Behördengänge auch nach Jahrzehnten der Digitalisierung immer noch nicht reibungslos und geschmeidig umgesetzt sind, habe ich sofort keine Lust mehr und prokrastiniere die Aufgabe bis ins Unermessliche.

Davon inspiriert lautet mein Ansatz: Reibung einbauen. Wie wäre es also, wenn sich dieses Prinzip auf die Dopamin-Fallen übertragen ließe, die ich meiden möchte? Da, wo es uns die Dopamin-Designs einfach machen, versuche ich äußere Widerständen einzubauen, die den Automatismus unterbrechen, indem sie die Geschmeidigkeit stören. Das ist teils leichter gesagt als getan, denn da ich größtenteils am Laptop und online arbeite, ist die Versuchung, sich doch noch ein lustiges Tiervideo anzuschauen, immens. Doch versuchsfrei aufgeben mag ich auch nicht.

Deshalb anbei ein paar Anregungen:

  • Benachrichtigungen deaktivieren – Das verhindert, dass in mir ein Gefühl von FOMO (Fear of Missing Out – die Angst, etwas zu verpassen) entsteht, und unterbindet so den Drang, etwaige Nachrichteneingänge zu überprüfen.
  • Farben raus – Digitale Inhalte wirken gleich viel weniger interessant, wenn sie nur noch in Graustufen dargestellt werden.
  • Stumm schalten – Etwas Ruhe hat noch niemandem geschadet.
  • Timer stellen – Manchmal brauche ich einen kurzen Trigger, der mich aus dem Medienstrudel zurück in die Realität holt.
  • Apps deinstallieren – Wenn ich feststelle, dass ich eine App mehr nutze, als mir lieb ist, lösche ich sie einfach, um gar nicht erst in Versuchung zu geraten.
  • Blocker nutzen – Früher haben die Eltern dafür Sorge getragen, dass man als Kind irgendwann den Rechner ausschalten musste. Heute ermahnt man die Eltern selbst. Blocker, die bestimmte Apps oder Websites blockieren, wenn man eine gewisse tägliche Nutzungszeit überschritten hat, können Abhilfe schaffen.
  • Geräte ausschalten und verräumen – Auch wenn es aktuell als normal gilt, dass sämtliche Geräte jederzeit an und in greifbarer Nähe sind, spricht nichts dagegen, genau diesen Punkt auszuhebeln, um sich selbst und das Internet weniger erreichbar zu machen.

Freilich gibt es viele Situationen, in denen man genau diese Reibung nicht möchte, weil sie unser Leben ein Stück weit umständlicher macht. Allerdings haben wir das Glück, wählen zu können: Wann möchte ich es reibungslos und wann tut mir etwas Reibung sogar ein Stück weit gut? Das setzt jedoch voraus, dass wir uns zuerst von den Zwängen des Dopamin-Designs befreien.

Wie geht es dir mit dem reibungslosen Alltag? Wo wünschst du dir mehr und wo weniger Reibung? Welche Tipps hast du, um Dopamin-Fallen zu entkommen? Teile sie gern in den Kommentaren.

Alles Liebe
Philipp

Mehr Möglichkeiten denn je

Wir leben in unglaublichen Zeiten: Nicht nur in politischer Hinsicht empfinde ich unsere Zeit als äußerst spannend, sondern allein durch die Lebenslotterie leben wir äußerst privilegiert, denn objektiv betrachtet haben wir mehr Möglichkeiten als alle vor uns lebenden Menschen. Doch was nützt uns das?

Mein Partner und ich sitzen in einem Restaurant. Kaum zwei Minuten hatten wir, um das umfangreiche Menü zu studieren, bevor wir von der Bedienung gegängelt werden, ob wir denn schon wüssten, was wir wollen. Natürlich nicht! Ich bin noch nicht mal im Ansatz durch das gesamte Menü gekommen.

Im Großen und Ganzen ist es aber auch egal, wie viel Zeit uns die Bedienung gibt, um uns zu entscheiden. Denn das Problem liegt nicht in der Zeit, sondern in der überfordernden Auswahl – ein verlässliches Zeichen dafür, ein Lokal lieber nicht aufzusuchen. Es soll Menschen geben, die sich an schier unendlicher Auswahl erfreuen und das selbst als Qualitätsmerkmal werten. Ich hingegen empfinde es als Ausschlusskriterium. Lieber ziehe ich es vor, ein Etablissement beschränkt sich auf ein paar wenige Spezialitäten, die dafür aber auch richtig gut sind.

Dieses Prinzip lässt sich auch auf das Leben insgesamt übertragen. Sowohl beruflich, als auch persönlich und privat haben wir mehr Auswahl denn je:

  • Die Zeiten, in denen man sich zwischen wenigen Handwerksberufen entscheiden musste, sind längst vorüber. Allein, um sich einen Überblick über all die heutigen Berufsbilder zu verschaffen, kann ein Studium für sich erfordern. Von der Entscheidung für ein einziges ebendieser ganz zu schweigen!
  • Bei der Wahl der Partner_innen fürs Leben, die ja wahrlich selten auf eine Person allein fällt, muss man nicht mehr zwischen den paar Gleichaltrigen aus dem Dorf entscheiden, die man an zwei Händen abzählen kann. Stattdessen bietet das Internet Millionen von potentiellen Matches – zumindest in der Theorie.
  • Auch bei der Freizeitgestaltung gibt es inzwischen mehr Hobbys, Interessengebiete sowie Aktivitäten und Passivitäten, als man jemals unterbringen kann. Das hält uns jedoch nicht davon ab, uns die Zukunft für alle Eventualitäten von neu aufkeimenden Interessen offen zu halten.

Sich für eine einzige Sache zu entscheiden, bei der man für immer bleibt, stellt ein wahrlich schwieriges Unterfangen dar. Oft genug müssen wir diese Entscheidung ja auch gar nicht für immer fällen; man denke beispielweise an den Beruf: Wer kann heute schon noch behaupten, im selben Beruf ein Leben lang tätig zu sein? Gleichzeitig machen wir es uns gelegentlich sehr leicht damit, eine bewusste Entscheidung bis zur Unendlichkeit herauszuzögern. Verbindlichkeit ist rar geworden. Und so jonglieren wir zwischenmenschliche Beziehungen genauso wie Optionen für die Freizeitgestaltung – stets hoffend auf eine noch besseres Optimum, um am Ende exakt gar nichts zu tun.

Sind wir ob der Tausenden von täglichen Entscheidungen nicht alle längst etwas müde geworden und froh darüber, wenn zur Abwechslung einfach mal jemand für uns entscheidet? Zumindest in Restaurants handhabe ich das gern so, indem ich meinen Partner eine Vorauswahl von drei Gerichten treffen lasse, wenn ich es selbst nicht hinbekomme, eigenmächtig eine Entscheidung zu treffen. Und wenn ich dann feststelle, dass ich mit der Vorauswahl überhaupt nicht zufrieden bin, ist zumindest auch das ein Erkenntnisgewinn.

In jedem Fall bietet es sich an, sich selbst etwas Reduktion aufzuerlegen, um sich das Leben einfacher zu machen. Denn was nützen mir alle Möglichkeiten dieser Welt, wenn ich selbst nicht weiß, was ich möchte? Richtig: Nichts. Das gilt für Partner_innen und Reiseziele gleichermaßen.

Man muss nun wahrlich nicht jedem noch so kurzlebigen Trend nachjagen. – So ein Spruch, den man gern als Floskel dahersagt. Aber er stimmt! Minimalistisch lebende Menschen wissen das und bringen hier gewissermaßen einen Heimvorteil mit, weil sie sich längst darin geübt haben, auf das für sie Wesentliche zu beschränken.

Doch auch mir als Minimalist passiert es trotz vorheriger Einschränkungen immer wieder, dass ich merke: Im Grunde habe ich mehr Optionen als freie Zeit zur Verfügung. Soll ich darin ein Signal sehen, dass ich schlichtweg noch nicht ausreichend reduziert habe und immer noch zu viel möchte, oder bedeutet es einfach nur, dass mir auch im Ruhestand (so denn der eines Tages eintreten sollte) niemals langweilig werden wird? Die Zukunft wird es offenbaren.

Wie gehst du mit zu vielen Optionen um? Stört dich das überhaupt und falls ja, ab wann wird es zu viel? Teile deine Erfahrungen gern in den Kommentaren.

Alles Liebe
Philipp

Gesunde Gewohnheit Nr. 3: Täglich Bücher lesen

Im März wendete ich mich bei meinen gesunden Gewohnheiten einer Baustelle zu, die mich schon länger beschäftigt: dem Lesen von Büchern. Im Gegensatz zu meiner Kindheit und Jugend lese ich viel weniger Bücher und das stört mich massiv. Grund genug also, das einmal anzugehen!

Nun könnte man meinen, dass Bücher als Medium ausgedient hätten, wo heutzutage andere Medien doch viel häufiger konsumiert werden, beispielsweise Podcasts, Hörbücher, Videos, Filme, Fernsehserien, Videospiele und Lern-Apps. Gerade ich als jemand, der in der Film- und Fernsehbranche arbeitet, müsste “neuen” Medien doch aufgeschlossener sein. Prinzipiell bin ich das auch. Gleichzeitig sehe ich darin aber ein Problem für mich persönlich, denn offensichtlich müssen sich Bücher meine verfügbare Zeit mit allen anderen Medien teilen. Schon häufiger ist mir aufgefallen, dass Bücher in der Folge oft den Kürzeren ziehen und hinten runter fallen.

Auf der anderen Seite sehe ich jedoch eine Vielzahl von positiven Effekten im Lesen von Büchern, die ich beim Konsum anderer Medien nicht so empfinde:

  • Entspannung – Beim Lesen von Büchern lässt sich wunderbar abschalten, weil es im Gegensatz zum Lesen im Internet keine aufwändigen Effekte oder blinkenden Banner gibt, die ablenken und um meine Aufmerksamkeit buhlen.
  • Anregung von Kreativität – Im Gegensatz zu audiovisuellen Medien, die einen bild- und tongewaltig beschallen, regen Texte dazu an, dass ich meine eigene Vorstellung nutze, um das Gelesene zusammenzubauen, sei es in Form von Argumentationsweisen, Figurenbeschreibungen oder fiktiven Welten, die in meinem Kopf entstehen.
  • Eintauchen in fremde Gedanken – Für mich gibt es keine direktere und immersivere Art, in die Perspektiven anderer Menschen einzutauchen, als das geschriebene Wort. Im Gegensatz zu digitalen Texten kostet bei Gedrucktem jedes unnötige Wort, weshalb noch einmal genauer darauf geachtet wird, auf den Punkt zu kommen.
  • Sprachbildung – Durch das Lesen baue ich quasi ganz nebenbei meine Sprachkenntnisse aus, weil ich mit neuen Wörtern und Ausdrucksweisen in Kontakt komme.
  • Trainieren von Empathie – Im Gegensatz zu Filmen und Fernsehserien haben Bücher die einzigartige Möglichkeit, mir alle Gedanken und Gefühle einer Figur offenzulegen. Das wiederum erweitert meinen persönlichen Erfahrungshorizont und schult mein Einfühlungsvermögen.

Genügend Gründe also, um dem Lesen von Büchern mal einen Monat mehr Aufmerksamkeit zu schenken!

Deshalb habe ich mir im März zum Ziel genommen, an 80% der Tage, also 25 Tagen zumindest eine Seite in einem Buch zu lesen. Formal habe ich dieses Ziel auch exakt erreicht. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis nur bedingt glücklich. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  1. Im Rahmen der gesunden Gewohnheit habe ich zwar tatsächlich ein Buch beendet, allerdings waren davon auch nicht mehr so viele Seiten übrig.
  2. Da ich meist vor dem Schlafengehen noch ein paar Seiten las, wurde ich rasch so müde, dass ich das Buch wieder bis zum nächsten Tag beiseite legte, um zu schlafen, was dann auch binnen weniger Minuten erfolgte. Insofern ein positives Ergebnis, wenn auch nicht das ursprünglich angestrebte.
  3. Eine wirkliche Leseroutine hat sich damit noch nicht ergeben. Einerseits, weil ich quasi immer nur eine Handvoll Seiten las, anstatt die vollen geblockten 45 Minuten durchzuziehen. Andererseits, weil der eine Monat leider nicht ausgereicht hat, um aus der Routine eine Gewohnheit zu formen.

Im April habe ich mich dann auch direkt einer neuen Gewohnheit zugewandt, die ich als wesentlich dringlicher betrachtete. Dennoch habe ich ein paar Erkenntnisse gewonnen, die ich in Zukunft integrieren möchte:

Lesen als Teil meiner Nachtroutine
Um meinen Kopf binnen kürzester Zeit in den Ruhemodus zu versetzen, ist das Lesen in einem Buch vor dem Schlafen gehen perfekt. Das darf und soll entsprechend gern bleiben, auch wenn ich im April bisher damit strauchelte, weil der Monat bisher so voll gewesen ist.

Lesetage
Mir ist bewusst geworden, wie sehr ich es aus Jugendtagen vermisse, einen Tag einfach nur damit zu verbringen, zu lesen. Das mag ich wieder häufiger machen, allerdings scheitert es bisher an der Umsetzung. Hier brauche ich noch etwas mehr Konsequenz.

Buch statt Handy
Eine meiner ungesunden Gewohnheiten besteht darin, in Momenten einer drohenden Standby-Situation (Fahren mit den Öffis, Warten in der Praxis, kurze Pausen im Alltag) unvermittelt und vor allem unbedacht zum Handy zu greifen. Meist ist das völlig unnötig. Nun stelle man sich vor, wie viel ich stattdessen in Büchern lesen könnte, wenn das Buch präsenter und leichter zu erreichen wäre als das Handy in der Jackentasche.

Ganz im Sinne von “Problem erkannt und gebannt” ist meine wichtigste Erkenntnis also, im Alltag mehr Möglichkeiten zu schaffen, in denen ich automatisch zum Buch greife. Wie es damit läuft, werde ich zu gegebener Zeit noch einmal evaluieren und entsprechend anpassen.

Bis dahin interessiert mich, wie es um deine Leseroutine bestellt ist – falls du überhaupt eine hast. Teile deine Erfahrungen gern in den Kommentaren.

Alles Liebe
Philipp

Zwischen Schauergeschichte und Märchenstunde

Dieser Tage werden sich gern wieder das eine oder andere Märchen erzählt: Auferstehung, Exodus und Osterhasen lassen grüßen. Ein paar Schauergeschichten sind auch dabei, man denke nur an die zehn Plagen oder an die blutige Kreuzigung. Ein sehr präsentes Narrativ fällt dabei jedoch häufig unter den Tisch: Die Mär von der künstlichen Intelligenz.

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Passivitäten

Erinnerst du dich noch an die Poesie- und Freundschaftsalben von früher? Sie wurden gern in Schulklassen herumgereicht, damit sich etwaige Freund_innen darin für alle Ewigkeit eintragen konnten – ähnlich einem Gästebuch. (Wahrscheinlich wird heute weder das eine, noch das andere gepflegt.) Jedenfalls gab es darin stets ein Feld für Hobbys, Interessen und Freizeitaktivitäten. Meine These: Genau wie Freundschaftsalben sind auch echte Aktivitäten aus der Mode gekommen.

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Gesunde Gewohnheit Nr. 2: Keine Süßigkeiten

Für meine zweite gesunde Gewohnheit musste ich nicht lang überlegen: Nach der Adventszeit und Festtagssaison mit all ihren Naschereien verspürte ich das dringende Verlangen, meine Geschmacksknospen mal wieder auf einen vernünftigen Pegel zu bringen. Deshalb verzichtete ich im Februar auf Süßigkeiten.

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Analoge Freuden im Winter

Mit dem Ende des Winters wird es Zeit für einen ersten Blick auf mein heuriges Jahresmotto. Welche, teilweise winterlichen, analogen Freuden habe ich also in den ersten zwei Monaten dieses Jahres für mich entdeckt?

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Eid ohne Wirkung

Eigentlich würde ich lieber über etwas anderes schreiben. Doch das, was aktuell in der deutschen Politik passiert, regt mich dermaßen auf, dass ich es mir einmal von der Seele schreiben muss. Alles dabei dreht sich um die Frage: Wofür leisten Amtsträger eigentlich einen Eid?

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Gesunde Gewohnheit Nr. 1: Bewegung an der frischen Luft

Meine erste gesunde Gewohnheit für das neue Jahr zu finden, fiel mir sehr leicht. Da es mir – Wer kann einem das bei der Witterung verübeln? – im Winter regelmäßig schwer fällt, vor die Tür zu kommen, wollte ich täglich mindestens 45 Minuten mit Bewegung an der frischen Luft verbringen.

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Der Ziel-Rapport 2026

Den Januar und Februar habe ich heuer nicht nur dafür genutzt, um meine Ziele aus dem Vorjahr auszuwerten und daraus Schlüsse für meine neuen Ziele zu ziehen. Stattdessen möchte ich dieses Jahr noch einen Schritt weiter gehen und meine Ziele als solche generell hinterfragen.

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