Kennst du noch diese kleinen Löcher bei Geräten von früher, wo man mit einer Büroklammer einfach alles auf Null setzen konnte? Das brauche ich manchmal auch für mein Leben.
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Stundenlohn, Tagessatz, Monatsgehalt – wir alle tauschen unsere Zeit täglich gegen Geld ein. Wie gut ist der Deal? Ist er so schlecht, wie es auf den ersten Blick scheint? Und wie kann man das Prinzip noch verbessern?
“Das wird Konsequenzen haben!” Kommt dir bekannt vor? Denken wir das doch mal zu Ende. Wortwörtlich.
Diese Frage wird sehr oft unbedacht in den Raum geworfen, wenn jemand den Eindruck gewinnt, ein Mitmensch hätte den Anschluss an gesellschaftliche Konventionen verloren. Dabei ist die Frage eigentlich äußerst profund und gesellschaftlicher Natur.
Kennst du das, wenn du so viel willst im Leben? Am liebsten würdest du alles auf einmal machen. Das klappt aber nicht. Deshalb braucht es einen Plan. Den Über-Plan. (Nein, es geht nicht darum, wie man sich richtig organisiert.)
Es dauerte nicht lang, bis mir als Kind das Konzept von Gut und Schlecht eingebläut wurde. Erst über 20 Jahre später vermochte ich zu erkennen, dass das alles gar nicht echt und nur ein Hirngespinst des Menschen ist.
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an das Wort Zeit denkst? Die Uhrzeit? Vorfreude auf den kommenden Urlaub? Oder all die Dinge, für die du meinst, keine Zeit zu haben?
Bei mir löst sie, oder besser gesagt unser Umgang mit ihr, ambivalente Gefühle aus, denn täglich erfahre ich am eigenen Leib, wie viele Entscheidungen wir aufgrund einer simplen Frage zu Ungunsten der damit einhergehenden Folgen treffen.
Berlin