Ich gehe ja gern laufen, egal wo ich gerade bin. Deshalb nehme ich für gewöhnlich auch meine Laufschuhe mit auf Reisen. Letzte Woche stand Frankfurt auf dem Plan.

Das Mainufer ist natürlich sehr einladend dafür. Vor der Kulisse Frankfurts zu laufen ist doch recht eindrucksvoll. Das ging allerdings nicht nur mir so. Alle zehn Meter begegnet man anderen Laufsportlern. Da kam mir das Museumsuferfest mit seinen Ständen etwas weniger aufdringlich vor. Daher gilt es für mich, noch andere Laufstrecken zu finden. Ich werde bei Gelegenheit Taunus und den sagenumwobenen Odenwald probieren.

Dennoch war der Sport am Morgen ein großes Plus für meinen Tag! Und das nicht nur, weil ich mich draußen bewegen konnte und somit einen super Start in den Tag hatte. Einer der vielen anderen Laufsportler kündigte sich bereits hundert Meter im Voraus an. Er spurtete mit wesentlich größerem Tempo als alle anderen vorwärts und hielt jedem anderen Läufer die Hand entgegen und forderte enthusiastisch „High Five!“

Klasse Typ, dachte ich mir! Um so mehr fand ich es schade, dass keiner reagierte! Denn der Händeabschlag gab echt viel positive Energie und hat mich sofort zum Lächeln animiert!

Die Aktion hat bei mir nachhaltig Eindruck hinterlassen, weil ich bei anderen Menschen das  gleiche Gefühl auslösen möchte – auch wenn das heißt, Dinge zu tun, die beim ersten Gedanken unangenehm oder peinlich erscheinen. Also einfach mal machen und Ängste überwinden!