Blogpause – Sommerferien reloaded

Dass ich letztes Jahr beschloss, den Sommer über auf meinem Blog eine Pause einzulegen, sollte ich nicht bereuen. Deshalb entschied ich schon damals, das fortan weiterzuführen. Entsprechend gibt es auch heuer wieder digitale Ferien für mich.

Ehrlich gesagt habe ich mit der Entscheidung ein wenig gehadert, da ich dieses Jahr noch nicht mal ansatzweise so viel gebloggt habe, wie ich eigentlich wollte. So viele Beiträge liegen in der virtuellen Schublade und warten darauf, fertig geschrieben oder mit einem Foto versehen zu werden. Und dann gibt es noch ein paar Überarbeitungen und Erweiterungen, die ich umsetzen wollte. Insofern erinnert mich mein Blog ein wenig an ein Haus: Es gibt immer etwas daran zu tun.

Andererseits habe ich mir heuer bewusst keine Ziele für meinen Blog gesetzt, um mich auf andere zu fokussieren. In den letzten Wochen kam ich hier kaum zu etwas und die Sommermonate sind bereits ziemlich voll ausgeplant. Auch für die wenigen Wochenenden, an denen ich noch keine konkreten Pläne habe, gibt es schon Ideen. Unter anderem erwarten mich:

  • unzählige Geburtstagsfeiern, darunter auch meine eigene wenngleich verspätete
  • Wiedersehen mit meinen früheren WGs aus Studienzeiten und andern mir am Herzen liegenden Menschen
  • eine jüdische Hochzeit in Israel
  • damit verbunden das Wiederentdecken von Orten, die ich seit über drei Jahren nicht mehr gesehen habe (Berichten zu Folge ist es nicht mehr dasselbe Land)
  • hoffentlich ein paar Tauchausflüge
  • das ausgiebige Nutzen des 9€-Tickets, um ein paar für mich neue Ecken in Deutschland zu erkunden
  • und idealerweise etwas Erholung in all dem Trubel

Tatsächlich waren schon die letzten Wochen so prall gefüllt, dass ich mehrfach daran dachte, die Sommerferien sogar noch früher einzuleiten. Notiz an mich selbst: Nächstes Jahr sind schon ab 01.06. Ferien.

Dass ich die heurigen Sommerferien am 21.06. einläute ist natürlich auch kein Zufall, denn heute ist Sommersonnenwende, also der längste Tag des Jahres. Um dies gebührend zu feiern, geht es heute Abend zur Fête de la Musique. Vielleicht gibt es in deiner Umgebung ja auch ein Konzert?

Weiter wird es hier im September gehen.

Bis dahin alles Liebe und einen traumhaften Sommer

Philipp

Handverlesen im Sommer 2021

Was für ein Sommer! Heuer habe ich mir besonders viel Zeit für mich genommen. Trotzdem verging er wie im Flug. Hier kommt mein Rückblick.

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Blogpause – Sommerferien light

In meinem idealen Jahresplan gibt es den Sommer über zwischen sechs und zehn Wochen frei, wie es früher zu Schul- und Studienzeiten der Fall war. Schon damals konnte ich nicht nachvollziehen, warum sich Erwachsene freiwillig mit weniger zufrieden geben. Zum Arbeiten ist es ohnehin viel zu heiß! Zwischenzeitlich betrachte ich mich, zumindest in Hinblick auf mein biologisches Alter, als erwachsen, und sehne mich genau danach. Gleichwohl bin ich davon weiter entfernt denn je. Dennoch brauche ich dringend eine Pause. Also nehme ich sie mir in allen Bereichen, wo es möglich ist.

Das Jahr zeigte sich bis jetzt fordernder, als ich es mir noch vor sechs Monaten hätte vorstellen können. Gefühlt bin ich meinen heurigen Zielen noch nicht im Ansatz auf den Fersen. Bisher lief noch nichts wie geplant – leider nicht im Positiven. Deshalb kommt mir das Jahr bisher ungewohnt anstrengend und ohne Perspektive auf Besserung vor. Ein Grund dafür liegt meines Erachtens in der Streuung meiner ohnehin knappen Ressourcen Energie und Zeit. Deshalb habe ich beschlossen, zumindest für diesen Sommer alle Verpflichtungen aus dem Weg zu räumen, die nicht absolut essentiell für mich sind.

Darunter fällt unter anderem auch mein Blog. Zwar schöpfe ich aus ihm ungemein viel Freude, Inspiration und schätze den daraus entstehenden Austausch sehr, aber seit einiger Zeit verspüre ich das Bedürfnis nach mehr Raum, um mich auf andere, mir wichtigere, Dinge fokussieren zu können: Familie, Freunde und meine Gesundheit. Ebenso selten wie ich in den letzten Monaten Langeweile empfunden habe, hatte ich Muse zu etwas. Wie auch, wenn mein Kalender rund um die Uhr gefüllt ist und ich trotzdem nicht alles schaffe, was ich gern würde? Schließlich nagt auch oft genug mein schlechtes Gewissen an mir, dass ich doch schon längst mal wieder hätte etwas schreiben sollen. Während ich mich stets gegen äußere Zwänge zur Wehr setze, habe ich auf der Jagd nach dem Erreichen meiner Ziele in mir selbst Zwänge entwickelt, die mich noch viel stärker geißeln.

Davon möchte ich diesen Sommer befreien. Der Erwerbsarbeit kann ich mich leider nicht einfach so entziehen. Bei allem drum herum verfüge ich allerdings über einigen Spielraum. Mein einziges Ziel besteht also darin, mehr in den Tag hineinzuleben, meinen Kalender so leer wie möglich zu halten und schlichtweg den Moment zu genießen.

Falls du darüber betrübt bist, dass es hier in den nächsten Monaten keine neuen Beiträge geben wird, möchte ich dich ermutigen, deine Perspektive zu wechseln: Es ist Sommer! Bleib mal offline! Geh nach draußen! Entdecke die Welt und wenn es nur der Mikrokosmos um die Ecke ist. Wir alle haben in den letzten Monaten viel zu viel Zeit drinnen verbracht – mit gutem Grund. Nun bietet sich die perfekte Gelegenheit, unseren Mangel an Frischluft und Vitamin D zu beheben – ganz stressfrei.

Hier geht es dann im September weiter.

Bis dahin alles Liebe

Philipp

Handverlesen im Sommer 2020

Ehrlich gesagt fühle mich um ein paar Tage meines Sommers betrogen. Ja, er war heuer mal zur Abwechslung nicht unnötig heiß, aber bis Ende August hätte er ruhig noch andauern dürfen. Schön war er trotzdem.

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Handverlesen im Sommer 2019

Was für ein Sommer! Da er nun offiziell vorbei ist (so verkünden zumindest Kalender, Laub und Wetter), wird es Zeit für einen kurzen Rückblick. Hier sind meine Hot-Picks! (#punintended)

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Blogpause – Philipp schreibt Masterarbeit

Eigentlich würde ich lieber mitteilen, dass ich mich in den kommenden Wochen auf einer ausgiebigen Reise befinde. Tatsächlich trete ich aber den täglichen Arbeitsweg zur Bibliothek an. Da ich zur Zeit in meine Masterarbeit vertieft bin und mich wortwörtlich wie im übertragenen Sinne in der heißen Phase befinde, möchte ich meinen Fokus für eine Weile ausschließlich darauf konzentrieren. Entsprechend gibt es hier eine kleine Pause und auch aus den sozialen Medien werde ich mich in den kommenden Wochen zurückziehen.

Nach der Pause geht es in die Endphase von meinem Jahresprojekt Tacheles, vielleicht komme ich sogar dazu, die ganzen thematischen Reihen anzulegen und ich hoffe auch auf die eine oder andere Podcast-Episode, denn das macht mir schon recht viel Spaß.Und dann steht natürlich auch die Frage im Raum, wie es eigentlich nach dem Studium mit mir und meinem Blog weitergeht. (So viel sei verraten: Es wird weitergehen. Wahrscheinlich.)

Hab einen schönen Sommer, gehe raus, so viel du kannst, und reise, wann immer es dir möglich ist! Und dann lesen wir uns hoffentlich Ende September wieder!

Alles Liebe

Philipp