Zeit für Reflexion

Die Feiertage sind vorüber und das neue Jahr hat begonnen. Für gewöhnlich wäre nun der Zeitpunkt, an dem man mit frischer Energie durchstartet und Vollgas gibt. Das handhabe ich jedoch mittlerweile anders.

Auch ich habe wieder und wieder die Neujahrsmotivation genutzt, um das Jahr auf der Überholspur zu beginnen. Allerdings habe ich inzwischen gelernt, dass ich so nicht funktioniere. Deshalb lasse ich das lieber.

Natürlich verspüre auch ich nach zwei Wochen Feiertagen den großen Drang, direkt all meine Vorhaben für das neue Jahr anzugehen. Das wäre jedoch töricht, denn ich weiß um meine vergleichsweise geringe Energie im Winter. Und der anstrengende Teil des Winters steht uns erst noch bevor.

Früher habe ich stets versucht, im Dezember noch fix alle Projekte abzuschließen und meine Jahresendreflexion zwischen all den Terminen mit Familie und Freunden zu quetschen. Geklappt hat das jedoch selten und dann auch nur mit Biegen und Brechen.

Ehrlich gesagt ist der Dezember aber ohnehin schon immer ganz gut gefüllt, denn ich zelebriere all die kleinen alten und neuen Traditionen im Dezember zu gern, um mir die dunkelste Zeit des Jahres zu versüßen. Außerdem fühlt es sich besser an. die Feiertage voll und ganz dem zu widmen, wofür sie eigentlich gedacht sind: gemeinsame Zeit mit den Liebsten.

Also habe ich das kurzerhand getan und meine Reflexion gezielt in den Januar geschoben. Nach zehn Jahren, in denen ich Journal geführt habe, ist mir nämlich auch bewusst geworden, dass meine Reflexion, das Ordnen von Gedanken und das Festhalten ebendieser ein gewisses Maß an Raum, Ruhe und Zeit benötigt. Dem möchte ich gerecht werden, indem ich meinen Januar ebendieser Reflexion widme.

Eine Erkenntnis hatte ich indes bereits über die Feiertage: Bei aller Ungewissheit über meinen vorausliegenden Weg möchte ich mehr Zeit für das Wesentliche aufwenden. Wie genau ich beabsichtige, das zu bewerkstelligen, wird hoffentlich bei meiner Reflexion im Januar klar. Selbstverständlich werde ich hier darüber berichten.

In der Zwischenzeit hole ich mir etwas Inspiration bei 18 Blogger*innen, mit denen ich gemeinsam zu Christofs Round-up-Post Mehr Zeit für das Wesentliche – 19 Blogger*innen und Coaches geben Impulse zu Zeitwohlstand beigetragen habe. Vielleicht findest du dort ja ebenfalls eine Anregung für das neue Jahr.

Wie startest du in das neue Jahr? Teile es gern in den Kommentaren.

Ein friedliches, gesundes und frohes neues Jahr wünscht

Philipp

2 Kommentare

Antworten

  1. “Der anstrengendste Teil des Winters steht uns noch bevor” – so fühlt es sich für mich gerade zu 100% an. Gesundheitlich angeschlagen warte ich gerade einfach nur auf bessere Tage. Vielleicht starte das Jahr dann voller Energie im März – wer sagt denn, dass all die Reflexion immer zum Jahreswechsel stattfinden muss?! Also erkläre ich für mich gleich mal die ersten beiden Monate zur “Nachdenkzeit”. Bis dahin sind wir dann hoffentlich wintertechnisch auch aus dem Gröbsten raus 🥶.
    Liebe Grüße und einen entspannten Start!

  2. Hallo Philipp,

    ich mag Deine Idee sehr, die Reflexion über das vergangene Jahr und den Ausblick auf das neue bewusst in den Januar zu verlegen. Mit etwas Abstand sieht man oft klarer – und ohne das ganze Tamtam um Weihnachten und Silvester.

    Ich habe fast schon traditionell alle Silvestersausen sausen gelassen. Gekocht, gegessen, Film geschaut, gelesen, um 22 Uhr mit Oropax ins Bett gegangen – spektakulär unspektakulär.

    Vielen Dank auch für Deine Teilnahme am Round-up-Post und Deinen wertvollen Textbeitrag.

    Alles Gute für 2026, liebe Grüße aus Franken

    Christof

Schreibe einen Kommentar zu Christof Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert