Diese Frage wird sehr oft unbedacht in den Raum geworfen, wenn jemand den Eindruck gewinnt, ein Mitmensch hätte den Anschluss an gesellschaftliche Konventionen verloren. Dabei ist die Frage eigentlich äußerst profund und gesellschaftlicher Natur.

In diesem Video erfährst du:

  • wie ich mich in meiner Challenge schlage und was ich dabei bisher gelernt habe.
  • welche Rolle Chronotypen beim Zeitmanagement spielen.
  • wieso es wichtig ist, in welcher Zeit du lebst.

Challenge status quo

Ich möchte wieder Herr meiner Zeit werden. Deshalb habe ich ein paar Kriterien festgelegt, nach denen ich beurteilen kann, wie ich mich in meiner Challenge schlage.

Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Aber Punkte sind ja nicht alles! Viel wichtiger ist, was ich dabei lerne.

Chronotypen

Chronotypen sind ein Versuch der Kategorisierung im Rahmen von Schlafverhalten und Produktivitätshochs. Nach diesem Modell gibt es Lerchen und Eulen.

Lerchen sind typische Frühaufsteher, die den Morgen rocken, jedoch mit zunehmenden Tagesverlauf nachlassen und schließlich zeitig ins Bett gehen. Eulen sind morgens überhaupt nicht zu gebrauchen und haben ihre Hochs später im Tagesverlauf. Oft starten sie sogar abends noch mal richtig durch. Bisher hatte ich mich immer zu den Eulen gezählt.

Unabhängig von der Ausrichtung verändert sich der Chronotyp allerdings im Laufe eines Lebens. Kleinkinder und ältere Menschen sind typischerweise Lerchen, während Jugendliche eher dazu neigen, Eulen zu sein. Je älter man dann wird, desto mehr wird man dann wieder zur Lerche, beziehungsweise verringert sich die Schlafmenge insegesamt.

Da steht die Frage im Raum, ob es nicht doch auch Mischtypen gibt und ob es sich nicht auch wenig antrainieren kann, denn ich habe in letzter Zeit versucht, konsequent 07:00 auf- und zeitig zu Bett zu gehen und das hat recht gut funktioniert.

In welcher Zeit lebst du eigentlich?

Oft nehmen wir den gerade stattfindenden Moment nicht wahr, sondern hängen mit unserem Kopf schon wieder in dem, was als nächstes passieren soll. So planen wir zwar permanent die Zukunft, aber genießen nie die einzig wirklich stattfindende Zeit: Das Hier und Jetzt.

Das zeigt sich nicht nur im Pläneschmieden, sondern auch im Multitasking. Ich hasse Multitasking, ertappe mich aber oft genug dabei, es selbst zu versuchen. Dabei ist es bereits von vornherein zum Scheitern verurteilt. Ich kann nur eine Sache gleichzeitig richtig gut. Warum also nicht einfach mal nur den Moment genießen und sich auf eine Sache konzentrieren?

Und in welcher Zeit lebst du so?

Alles Liebe,

Philipp