Alle Jahre wieder zur kältesten Zeit, sorgt die Berlinale nicht nur für volle Säle in Berlins Kinos, sondern auch ausgebuchte Verstanstaltungsräume und Hotels. Auch mich zieht es beruflich wie privat hin, nachdem die letzten Monate scheinbar auf diesen einen Moment ausgerichtet waren. Von außen betrachtet erscheint die Welt des roten Teppichs, insbesondere zum 70. Jubiläum, äußerst glanzvoll. Meine Perspektive sieht anders aus.
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Im vergangenen Jahr habe ich mir ehrgeizige Ziele für meine kulturelle Weiterbildung gesetzt. Vor der Auseinandersetzung mit Inhalten steht zunächst der Konsum. Was ich 2019 gelesen, gesehen und gehört habe, erfährst du im Folgenden.
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Ein Nomadenleben verträgt sich nicht sonderlich gut mit vielem Eigentum, das von Ort zu Ort transportiert werden muss. Wie praktisch, dass zunehmend mehr Sharing-Dienste aus dem Boden sprießen wie Löwenzahn und stetig neue Bereiche erobern. Ist dann Eigentum also überhaupt noch von Nöten?
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Als Filmemacher bin ich hin und wieder auch auf Filmfestivals anzutreffen. Neben Berühmtheiten kommt hier in regelmäßigem Zyklus, zumeist jährlich, die Filmbranche zusammen und zelebriert die neusten Meisterwerke. Hinter den Kulissen passiert aber einiges mehr.

Jüngst haben wir, das sind meine Kommilitonen und ich, am Filmwettbewerb Gorilla 48 teilgenommen. Dieser ist nicht nur eine Hommage an Guerilla Film-making, sondern stellt mit gerade einmal 48h für Ideenfindung, Drehbuch, Dreh und Schnitt eine spannende Herausforderung dar. Tatsächlich haben wir gerade einmal wenige Sekunden vor Abgabefrist den USB-Stick mit Film überreicht…
Am Ende kam unser fünfminütiger Kurzfilm Hard to Handle heraus, für den ihr als Publikum abstimmen könnt!
So oder so war es eine schöne Erfahrung. Die Wettbewerbsveranstalter haben sich echt Mühe gemacht und besonders die physische Ziellinie im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt hat mir sehr gut gefallen! Außerdem verlieren die Filmemacher im Gegensatz zu vielen anderen Wettbewerben nicht ihre Rechte am Film. Und das ist auch gut so, denn, obwohl wir bereits erstaunt waren, was in 48h zu Stande kommen kann, wollen wir nach Wettbewerbsende schon noch ein wenig daran basteln. :)
„Hard to Handle“, 2016, Kurzfilm, Genre: Porträt, Dauer: 5:20
Regie: Matthias Kreter, Raúl Semmler
Drehbuch: gesamtes Team
Darsteller: Paula Hans, Raúl Semmler, Ellen Schulz, Lars Kempel, Uwe Haaß
Kamera: Marc Tressel-Schmitz
Produktion: Nicolas Kronauer
Stunts: Uwe Haaß, Lars Kempel
Schnitt: Philipp Drehmann, Matthias Kreter, Raúl Semmler, Mark Tressel-Schmitz
Ton: Dominic Körtvelyessy, Nora Simon
Tonbearbeitung: Marcel Welke, Antoine Schweitzer

Der kürzeste Monat des Jahres, dabei war er heuer sogar einen Tag länger, verging auch gefühlt ruck zuck. Deshalb war er aber nicht weniger ereignisreich: Ein aufschlussreiches Seminar, Heranwagen an neue Fertigkeiten, ein Filmfestival und mein (Rück-)Umzug nach Jerusalem standen an.
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Ich persönlich halte ja nichts davon, zu betonen, wie schnell doch das erste Zwölftel des Jahres vorbei sei und dass das Jahr ja quasi schon um ist. Denn mal ehrlich: Besser macht es das nicht. Es zeigt viel mehr, dass wir in unserem Element sind. Oder im Trott? Unabhängig davon gibt es meine Selektion hier. Und jetzt.
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