Kann Digital Detox noch funktionieren?

Diese Woche fanden zwei – für mich – stimmungsaufhellende Ereignisse statt: Einerseits war meteorologischer Frühlingsanfang am 01. März. Bis zum kalendarischen und zugleich astronomischen Frühlingsanfang am 20. März fließt zwar noch einiges Wasser die Isar runter, aber die länger (und heller) werdenden Tage merkt man schon recht deutlich und mit Mantel, Schal, Handschuhen und Wollmütze ist es schon das eine oder andere Mal deutlich zu warm, wenn die Sonne sich zeigt. Und auch die ersten grünen Blätter und Blüten vertreiben die graue Tristesse des Winters in der Großstadt. Außerdem fand vom 01. auf den 02. März der Global Day of Unplugging statt. Die Idee dahinter: Von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang einfach mal allem Digitalen den Stecker ziehen und sich auf menschliche Kontakte im echten Leben fokussieren, um die durch unseren Fokus auf digitale Unterhaltung entstandene Einsamkeit etwas entgegenzusetzen.

Tolle Idee! Allerdings befand ich mich am Freitag nach Sonnenuntergang gerade mit der Bahn auf dem Weg von Lüneburg nach Berlin und ärgerte mich kurz, dass ich das akut nicht umsetzen konnte.

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The Shabbat Experience III

Jeden Freitag Sonnenuntergang ertönt in Jerusalem sowie vielen anderen Orten Israels ein Horn, das den Schabbat, den jüdischen Ruhetag einläutet. Damit einher kehrt für 25h Stillstand ein: Die Geschäfte haben geschlossen, öffentliche Verkehrsmittel liegen ruhig und ja, es wird auch die ein oder andere Straße gesperrt.

Zwangsläufig stellt sich also die Frage, was man als nicht-jüdisch-orthodoxer Zeitgenosse tun soll. Hier sind ein paar Vorschläge.

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Was ist mein persönlicher Reset Schalter?

Kennst du noch diese kleinen Löcher bei Geräten von früher, wo man mit einer Büroklammer einfach alles auf Null setzen konnte? Das brauche ich manchmal auch für mein Leben.

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The Shabbat Experience II

Jeden Freitag ist es so weit: Schabbat in Israel. Und damit verbunden Stillstand für einen Tag. Das ist aber bei weitem nicht alles, denn ein wesentlicher Bestandteil ist das Schabbat Dinner. Ein äußerst mächtiges, das seiner Zeit bedarf.

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Willkommen im Grand Hostel!

Was, hat er sich verschrieben? Gans und gar nich. Denn ebenso wie es bei Hotels riesige Unterschiede gibt, ist das bei Hostels der Fall. In meiner ersten Woche im Abrahams habe ich sehr gut in die Abläufe eingelebt. So viel vorab: Es gibt volles Programm und darauf möchte ich heute mal eingehen.

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Shuk Day Everyday!

Zu Beginn meiner Zeit in Jerusalem bin ich fast jeden Tag auf den Shuk (also den Markt) Mahane Yehuda meine Lebensmittel einkaufen gegangen, weil ich dort alles, was ich brauchte, unverpackt und billiger als im Supermarkt bekommen konnte. Doch der Shuk bietet mehr als das – er ist sozialer Treffpunkt, Schauplatz für Kultur und bietet noch jede Menge Potential für mehr. Und ja, ich liebe die Marktkultur und würde sie mir wirklich wieder verstärkter in Europa wünschen. Lies hier, wieso.

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The Shabbat Experience

Zugegebenermaßen ist es anfangs etwas befremdlich, dass hier in Israel an Schabbat scheinbar gar nichts geht. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Denn, wenn man weiß wo, kann man auch an Schabbat Werktag haben: Man muss nur die richtigen arabischen Läden kennen und schon ist jedes Wochenende wie unter der Woche.

Ich musste allerdings feststellen, dass mir das gar nicht gut tut.  Viele Pläne und Projekte erfordern eben auch viel Energie. Deshalb soll man am letzten Tag ruhen. Gesagt, getan?

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Wieso gehst du nicht ans Telefon?!

Kennt ihr das? Ihr versucht bereits seit Stunden, jemanden zu erreichen, doch sowohl per Telefon als auch über die digitalen Kanäle ist nichts zu machen. Zum Ausrasten! Weiterlesen