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Streben wir nach fremdem Glück?

Neulich sah mein südkoreanischer Mitbewohner in der Küche auf seinem Rechner beim Kochen fern. Es war koreanisches Fernsehen. Doch als ich einen Blick darauf warf, sprang mit sofort eine Frage in den Kopf: Könnte das nicht auch ein Fernsehprogramm in den USA, in Großbritannien oder in Deutschland sein?

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Haste mal ‘nen Shekel?

Es gibt auf der Welt kaum noch Regionen, in denen nicht mit Geld gehandelt und gewirtschaftet wird, doch die Gewohnheiten im Umgang mit diesem sind sehr verschieden. Das affektiert mich sogar so weit, dass es sich je nach Ort und Währung unterschiedlich verhält.

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Weiß-Schwarz-Gold – Was kommt als Nächstes?

Einst wurden der Goldgier wegen Kriege geführt. Es war sehr rar, galt folglich als wertvoll und wurde bitter umkämpft. Eines Tages entdeckte man Erdöl und nannte es kurzerhand “Schwarzes Gold”, weil Menschen ebenso reich machte und ebenso hart umkämpft wurde und auch heute noch wird. Und schon länger beschäftigt mich nun noch ein Gold, das eines Tages zu Kriegen führen könnte: Das Weiße Gold.

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Stürme, Schneepartys und sonstige Skurrilitäten

Bei den Worten “Israel” und “Winter” würde mir ja als letztes eine verschneite Winterlandschaft in den Sinn kommen. Orient, Palmen, Kamele – da passt Schnee überhaupt nicht rein. So genoss ich die letzten Wochen zumeist zwischen 10 und 25°C bei viel Sonnenschein, obwohl ich mit viel Regen gerechnet hatte, wo sich doch die 40 Regentage pro Jahr auf Dezember und Januar verteilen sollten. Jerusalem sticht aber im wahrsten Sinne des Wortes etwas heraus, denn es ist recht hoch gelegen und damit für israelische Verhältnisse auch ziemlich kalt. Und prompt hatten wir nun auch Schnee.

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Was ist Glück?

In den letzten Wochen haben wir uns alle mit Glückwünschen überhäuft. Doch damit ist es nun vorbei. Die Feiertage sind vorüber und damit stellen sich die Glückwünsche erstmal ein. Doch wo bleibt es nun, das Glück?

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The same procedure as every year?

Jeden Morgen geht die Sonne auf, jeden Abend geht sie unter. Wir stehen auf, ziehen uns an, arbeiten, ziehen uns aus und legen uns schlafen. Montag bis Freitag wird gearbeitet, Samstag und Sonntag sind Wochenende. Woche für Woche, 52 Mal im Jahr. Im Winter wie im Frühling wie im Sommer – URLAUB – wie im Herbst. Totensonntag, 1., 2., 3., 4. Advent, Weihnachten,  Silvester, Neujahr und der Spaß geht von vorn los.

Nach allem, was ich in den letzten Wochen gelesen und gehört habe, fühlen sich viele Menschen genau so. Doch das muss nicht so sein.

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Schnipp schnapp, Haare ab!

Lang genug hatte ich es herausgezögert, doch schließlich war es an der Zeit: Ein Friseurbesuch war fällig. Doch wie erklärt man, wie die Haare geschnitten werden sollen, wenn man es nicht adäquat in einer der Landessprachen ausdrücken kann? Und wie verhindert man, versehentlich einen “Fußballrasen”-Schnitt verpasst zu bekommen, wie ich ihn jüngst erschrocken bei einem Dozenten erkennen musste?

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7 Schritte, um aus Tiefphasen herauszufinden

Manchmal laufen Dinge absolut nicht rund. Alles geht schief, man schafft nicht, was man sich vorgenommen hat und am Ende des Tages ist man total frustriert. Schlimmstenfalls, sieht jeder Tag so aus und man fasst gar keine gute Gedanken mehr. So geht es mir zumindest manchmal.

Meiner Beobachtung nach leiden viele Menschen darunter und landen nicht selten in depressiven Löchern. Ich möchte den Psychiatern nicht ihre Arbeit wegnehmen, aber es gibt einige Dinge, die jedem von uns helfen können, solchen Problemen prophylaktisch entgegenzuwirken – rezeptfrei und kostenlos! ;)

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Wie gutes Design unsere Welt retten kann

Bin ich eigentlich der einzige, bei dem Schuhe nicht länger als ein Jahr halten? Wohl kaum, denn jüngst sprach ich mit Mitmenschen, die meinten, ein Jahr sei doch lang. Wie bitte?!

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So ein Müll!

Ich war in meinem Leben noch nie an einem Ort, an dem ich nicht Spuren anderer Menschen hätte finden können – meist in Form von Müll. Das ist mir jüngst auf einer kurzen Reise in Jordanien wieder bewusst geworden und macht mich echt traurig, denn er verschmutzt nicht nur ökologisch, sondern auch visuell, wird schneller produziert, als dass wir ihn abbauen könnten und ist dazu noch unnötig und somit auch vermeidbar.

Plastik ist mir von allen das unliebsamste. Dennoch umzingelt es uns im Alltag, scheint unausweichlich unsere Lebensmittel und Umwelt zu vergiften und wird nichtsdestotrotz verschwenderisch angenommen und in der Landschaft verteilt. In Deutschland hatte ich mir Strategien angeeignet, möglichst plastikfrei zu leben. Als ich dann nach Israel kam, sah ich mich noch nie da gewesenen Herausforderungen gegenüber. Zum Verzweifeln? Nur etwas…

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